Trauer um die Schloss Freiheit

Über fünfhundert Jahre lang beherrschte die Zwingburg der Hohenzollern den Treffpunkt aller heimlichen Liebschaften der Zwillingsstadt Berlin-Cölln, zentral gesetzt zum Eintreiben von Steuern, wuchs zur barocken Residenz und zu wilhelminischem Wahn. Erst durch die gemeinsame Anstrengung von zwei deutschen Staaten (DDR und BRD) konnte die Spreeinsel endlich von allen Schlössern und Palästen befreit werden. Am 12.06.2013 soll der Grundstein für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses gelegt werden. Ist der kurze Frühling der Schloss-Freiheit schon vorbei?

Ein Stilles Gedenken der Schloss-Freiheit am Mittwoch, den 12.06.2013

Ab 11.00 Uhr Aufbahrung der Schloss-Freiheit

Die Trauergesellschaft trifft sich am Lustgarten, Berlin Mitte, gegenüber Humboldt-Box….

wer mag, bringe einen Trauerkranz, alle anderen weiße Taschentücher

12.00 Uhr Feierliche Prozession

Folgt dem Gedenkzug um das versperrte Gelände

gegen 14.00 Uhr Spreebestattung

Wir übergeben die verblichene Schloss-Freiheit der Spree

ab 15.00 Uhr Mahnwache an der Schlossbaustelle

Wir freuen uns über jede Anteilnahme

Mehr Informationen unter www.schloss-freiheit.de

Hier unsere Bewegung

http://www.youtube.com/watch?v=yzsXdGuD7Jc

Entschlossene Grüße

Berlin, 06.06.2013

Arthur Kaiser, Ernst Wolf Abée, Mirco Brahmann für die Initiative Schloss-Freiheit

c/o Ernst Wolf Abée, Pf. 61 03 80, 10926 Berlin, abee@archinaut.de, mob. 0170-474 22 29

Eine Antwort zu “Trauer um die Schloss Freiheit”

  1. Braunschweig sagt:

    13.06.13
    Hat der Bundespräsidentnoch immer die große,christlich fundierte
    sozialkompetenz- oder wird uns Humanismus nurmehr vorgegauckelt?
    Der traditionelle Hammerschlag zur Grundsteinlegung könnte der Auftakt sein für ein ganz wunderbares Zukunftswerk, ein Projekt in die aktuelle Kultur hinein – statt ewig museal von gestern und vor-
    Vorgestern. Sozialer Wohnungsbau an gleicher Stelle und von mir aus auch mit Barockfassade würde nicht einmal neue Grundsteinfeiern
    benötigen, denn:
    Bernd Neumann wünscht ein bedeutendes Kulturvorhaben…..
    Peter Ramsauer ein „wahrhaftiges Haus des Volkes“…
    Wowereit willneuen kulturellen Leuchtturm und Geld
    Und natürlich Bundespräsident Gauck wünscht“Ort der Weltkulturen“

    Den Leuten kann geholfen werden und billiger, als erwartet!
    Alte Sozialbaupläne liegen sicher noch seit Schinkels Zeiten in
    den Schubladen. Interkulturell wird jeder Wohnblock in Berlin auch ohne die „Kunstszene“, die in Berlin auch so schon genug Betätigung und Beachtung findet.
    Als Innovation schlage ich mitten im Gebäudekomplex ein geweihtes
    interreligiöses Andachtzentrum vor, dort kann Toleranz und Ökumäne dann Täglich echt gelebt werden.
    Internationalwürde Deutschland mal zeigen können,dass es feudale Strukturen überlebt hat und das Demokatieverständnis in einem
    „Stadtschloss“ für Brüger manifestiert wird.

    PS: Falls etablierte Museen unter der Fülle ihrer Sammlungen leiden: VERKAUFEN! Und den Erlös an Flutopfer spenden, das verstehe ich unter Kultur.

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