13. Dezember 2009 |
Veröffentlicht in --NEU--, REKONSTRUKTION, STÄDTEBAU + ARCHITEKTUR |
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Der “Wiederaufbau” des Braunschweiger Schlosses ist im wesentlichen für seine Fassade und das dahinterliegende Shopping-Center bekannt. Aber zwischen Fassade und Shoppingcenter befinden sich mit Stadtbibliothek und Stadtarchiv zwei kulturelle Einrichtungen. Das Büro Stuhlemmer Architekten, Berlin hatte den Auftrag, deren Räumlichkeiten für 1,2 Millionen eine schlossähnliche Anmutung zu geben. mehr »
13. Dezember 2009 |
Veröffentlicht in --NEU--, REKONSTRUKTION |
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Florian Urban über postmoderne Rekonstruktionen im Ostberliner Zentrum der Achtziger Jahre
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11. Oktober 2009 |
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Nicht nur in Berlin, und nicht nur Barock wird rekonstruiert. Vor zwei Jahren beschloss die Stadt Dessau, die im Krieg zerstörten Meisterhäuser des Bauhauses von Gropius und Moholy-Nagy annähernd wiederaufzubauen. Doch die Entwicklung und Realisierung des Vorhabens erweist sich nicht zu letzt wegen widersprechender Vorstellungen der verschiedenen Akteure als schwierig. Manche der Probleme zeigen erstaunliche Ähnlichkeiten mit dem Berliner Schlossprojekt: Der Wunsch nach möglichst exakter Rekonstruktion der äußeren Erscheinung, ein wenig überzeugendes Nutzungskonzept, Originalbauteile im Untergrund etc. Hier zwei aktuelle Texte zum Thema von dem freien Journalisten Günter Kowa sowie dem Dirketor der Stiftung Bauhaus Dessau, Philipp Oswalt mehr »
27. September 2009 |
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Förderverein Berliner Schloss e.V. muss mehrere unwahre Behauptungen öffentlich widerrufen. Kritiker Philipp Oswalt durch rechtskräftige Gerichtsentscheidung bestätigt. mehr »
24. September 2009 |
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Scheinakteure, falsche Zertifizierungen, fehlende Kontrollen, frisierte Machbarkeitsstudien, geschönte Bilanzen, irreführende Werbung und Fehlinformation der Öffentlichkeit. Doch hierbei geht es nicht um die Finanzmarktkrise, sondern um das Berliner Schloss. Text von Friedrich Ochs mehr »
12. September 2009 |
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Das Bundeskartellamt hat am 11.9.2009 entschieden, dass die Beauftragung an Franco Stella für den Schlosswiederaufbau unrechtmässig erfolgte. Er erfüllte offenkundig nicht die Teilnahmeberechtigung für den Wettbewerb, und war zudem auch selber keineswegs in der Lage, den Auftrag auszuführen, mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 100.000 Euro und lediglich einem Mitarbeiter (der nach dem Wettbewerb zudem arbeitssuchend war). Stella war nach Einschätzung des Kartellamts bei der gebildeten Arbeitsgemeinschaft mit Hilmer und Sattler Architekten und Gerkan Marg und Partner lediglich Subauftragnehmer, während die Projektleitung bei einem Büromitglied von Hilmer & Sattler und Albrecht Architekten lag. Innerhalb des Konsortiums gab es zudem bereits vor dem Vetragsabschluss deutliche Meinungsverschiedenheiten. Gegen das Urteil des Bundeskartellamtes hat der Bund Widerspruch beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt. Dieses hat Anfang Dezember 2009 letztinstanzlich entschieden, dass der Vertrag ungültig ist. Eine Notwendigkeit, die Teilnahmeberechtigung von Stellas zu prüfen, sah er allerdings nicht. Somit kann der Bund mit Stella einen neuen Vertrag abschliessen.
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30. Juni 2009 |
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Eine städtebauliche und architektonische Kritik des Wettbewerbsentwurf von Franco Stella. Von Philipp Oswalt mehr »
29. Juni 2009 |
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Der Sieger des Wettbewerbs Franco Stella äußert sich in diesem Interview über die Umsetzung des Projektes, seine architektonischen Ideen und den konkurrierenden Entwurf von Kühn-Malvezzi. mehr »
23. Februar 2009 |
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Hier eine präzise und kritische Analyse der Entwürfe des Wettbewerbes durch den Architekten J.Jenatsch. Leider hat in der bisherigen Medienberichterstattung eine solch gründliche Betrachtung gefehlt. Nun wird sie hier endlich nachgeholt. mehr »
27. Januar 2009 |
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Die Architekturzeitschrift die Bauwelt bat drei der Jurymitglieder des Wettbewerbsverfahren um eine Stellungnahme zum Wettbewerb. Wie wenig diese vom Wettbewerbsergebnis trotz ihres einstimmigen Votums überzeugt sind, geht aus den Antworten hervor, von denen wir hier die des italienischen Architekten Giorgio Grassi publizieren. mehr »
02. Januar 2009 |
Veröffentlicht in --NEU--, POLITIK, STÄDTEBAU + ARCHITEKTUR |
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Am ersten Januar 2009 erschien unter dem Titel ”Rebuilding a Palace May Become a Grand Blunder” ein vernichtende Kritik an dem Vorhaben des Schlosswiederaufbaus von Michael Kimmelman in der New York Times. Gleich zu Beginn bringt er das Probleme auf den Punkt: ”The saga of the Schloss, a cultural misadventure from the start, captures Berlin in a nutshell, as a city forever missing the point of itself.” mehr »
21. Dezember 2008 |
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Von seltener Einmut ist die Berichterstattung der ausländischen Presse und der rechten Ideologen der Wochenzeitung „Junge Freiheit” bei der Debatte zum Wiederaufbau des Berliner Schloss. Denn beide verweisen auf den sonst peinlichst verschwiegenen Umstand, dass es hierbei um den Wiederaufbau der Hohenzollern-Residenz geht. mehr »
21. Dezember 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, NUTZUNG, REKONSTRUKTION |
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Die Gesellschaft Berliner Schloss (GBS) fragt sich, “welche Gefahren die vorgesehene moderne Nutzung hinter den historischen Fassaden birgt.” Denn: “Gerade jene wiederaufgebauten Residenzschlösser erfahren die höchste Akzeptanz, deren aktuelle Funktion und Innenraumdisposition nicht im Gegensatz zu ihrer äußeren Gestalt und historischen Bedeutung steht.” mehr »
17. Dezember 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, STÄDTEBAU + ARCHITEKTUR |
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Die halb modernen Pläne für den Bau des Berliner Schlosses sind desaströs, meint der Architekturkritiker der ZEIT, Hanno Rauterberg in seiner scharfen Kritik des Entwurfes von Franco Stella. Dann doch lieber die Totalrekonstruktion.
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17. Dezember 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, STÄDTEBAU + ARCHITEKTUR |
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Ein Blick in das Juryprotokoll des internationalen Wettbewerbs zum Wiederaufbau Berliner Schloss/ Bau des Humboldt-Forums. mehr »
15. Dezember 2008 |
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In einem charmanten Essay in der Frankurter Allgemeinen Sonntagszeitung resümiert der Journalist und Publizist Peter Richter den Stand der Schlossdebatte nach der Wettbewerbsentscheidung. Er bemüht sich um konstruktiven Optimismus: ”Wir erklären jetzt auch einfach mal, dass wir sehr, sehr, SEHR glücklich und zufrieden seien mit dieser Entscheidung. Wir wollen, dass das jetzt so gebaut wird, und dann wollen wir bitte nie, nie, NIEMALS wieder irgendetwas davon hören. Schluss mit der Schlossdebatte, wir können es nicht mehr hören, wir haben auch noch anderes zu tun.” Doch es fällt nicht ganz leicht. “Man möchte jetzt schon alle gemeinsam mal in den Arm nehmen und trösten. Aber eigentlich waren wir ja fest entschlossen, uns zu freuen. Wir arbeiten noch dran.” Hier der ganze Text.
13. Dezember 2008 |
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Nach intensiver Recherche publizierte der Journalist Helmut Lorscheid folgenden Artikel zum Förderverein Berliner Schloss in der Internetzeitung Telepolis mehr »
09. Dezember 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, POLITIK, STÄDTEBAU + ARCHITEKTUR |
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Nach der Wettbewerbsentscheidung führte Stefanie Dörre vom Berliner Stadtmagazin Tip ein Gespräch mit Philipp Oswalt über das Wettbewerbsverfahren, den Entwurf von Franco Stella und die Zukunft des Ortes
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06. Dezember 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, POLITIK |
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Nach Ansicht der Initiatoren soll der Schlossnachbau im Herzen der Hauptstadt identitätsstiftend für das wiedervereinte Berlin und Deutschland sein. Allerdings rief das Vorhaben seit Anbeginn einen gesellschaftlichen Dissens hervor. In der Aktion Kein-Schloss-in-meinem-Namen.de artikulieren Bürger ihr Nichteinverständnis mit dem Vorhaben. mehr »
05. Dezember 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, ENTWÜRFE, STÄDTEBAU + ARCHITEKTUR |
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Mit der Entscheidung der Jury zur Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses am 28. November 2008 wurde der Entwurf von Francesco Stella prämiert. Dieser setzte die Vorgaben des Bundestages konsequent um, und schreibet damit die Probleme fort, die bereits mit der Auslobung fixiert waren. Im Bereich “Städtebau und Architektur” stellen wir Frank Stellas andere Entwürfe aus dem Wettbewerbsverfahren wie der Debatte der letzten 15 Jahre gegenüber, die andere Wege und Formen von Rekonstruktion aufzeigen. Und damit Fragen zum Geschichtsbild, zu Städtebau und Architektur beantworten, denen sich Stella in seiner Folgsamkeit gegenüber dem politischen Willen nicht einmal gestellt hatte.
02. Dezember 2008 |
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Der Gewinner der internationalen Wettbewerbs 2008 setzte die politischen Vorgaben konsequent um. Aufbauend auf der verlangten Fassadenrekonstruktion konzipiert er einen idealisierten, quasi zeitlosen Baukörper. Während Bauminister Tiefensee und Wilhelm Boddien jubelten, wurde offensichtlich, dass die Mehrheit der Fachpreisrichter (Architekten) den Sonderpreis von Kühn-Malvezii favorisiert hatten. mehr »
02. Dezember 2008 |
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Der Entwurf der Berliner Architekten für den Wettbewerb gilt als eigentlicher Favorit der Fachjuroren und erhielt einstimmig den mit 60.000 dotierten Sonderpreis. Damit steht er fast gleichrangig zum ersten Preis da, auch wenn er punktuell gegen die Auslobungsbedingungen verstieß, weil er keine Kuppel vorsah. Von Politik und konservativer Presse wird der Entwurf weitgehend verschiegen, weil eine Debatte über Alternativen zum Ersten Preis nicht erwünscht ist. mehr »
01. Dezember 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, POLITIK |
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Ich sage Ja zum Schloss, weil der Bundestag ja gesagt hat!
Ich sage Ja zum Schloss, weil heutige Architekten nicht bauen können!
Ich sage Ja zum Schloss, weil es dann mit der Wirtschaft aufwärts geht!
Ich sage Ja zum Schloss, weil früher alles besser war!
Ich sage Ja zum Schloss, weil es jegliche Nutzung aufnehmen kann!
Ich sage Ja zum Schloss, weil es Honecker schon wollte!
Ich sage Ja zum Schloss, weil eine europäische Hauptstadt ein Schloss braucht!
Ich sage Ja zum Schloss, weil ich endlich Deutsche Geschichte vergessen will!
Ich sage Ja zum Schloss, weil Berlin schön werden soll!
Ich sage Ja zum Schloss, weil ich nein sage zum Sozialismus!
Ich sage Ja zum Schloss, weil ich darüber nicht mehr diskutieren will!
24. November 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, REKONSTRUKTION, STÄDTEBAU + ARCHITEKTUR |
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In einem brillianten Aufsatz analysiert der Architekturhistoriker Wolfgang Pehnt, was sich beim Umgang mit alter Bausubstanz geändert hat. Beitrag zur Jahrestagung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Leipzig mehr »
18. November 2008 |
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29. Juni 2008 |
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Aufgrund des Fassadenstreits wurde das Nutzungskonzept für das Humboldt-Forum bislang nicht kritisch diskutiert. Doch ein Blick in die Auslobung des zur Zeit laufenden Architektenwettbewerbs zeigt: Die Nutzfläche wurde mehr als halbiert, ohne die Konzeption zu ändern oder weiterzuentwickeln. Die ethnologischen Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Berliner Landesbibliothek werden in unverantwortlicher Weise fragmentiert und auseinandergerissen. Wie Philipp Oswalt in diesem Beitrag aufzeigt, haben nicht die Kulturschaffenden das Wort, sondern die Politik, die das Projekt ihren fraglichen Legitimationsbedürfnissen unterwirft. /// mehr »
29. Juni 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, REKONSTRUKTION |
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Ein Gespräch, in dem der Berliner Steinbildhauer Andreas Hoferick, Restaurator und Experte für bildhauerische Rekonstruktion erklärt, warum die Rekonstruktion der Schlossfassade einige Jahrzehnte dauern wird und wo die Herausforderungen bei der professionellen Rekonstruktion liegen. ///
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28. Juni 2008 |
Veröffentlicht in --NEU--, REKONSTRUKTION |
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Nicht zuletzt als Handreichung zum internationalen Realisierungswettbewerb Wiederaufbau Berliner Schloss 2008 ein Survival-Pack für Modernisten bei Rekonstruktionsaufgaben von Philipp Oswalt (Bildredaktion Laura Rottmann). ///
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